| Eisenbahn im Film – Rail Movies |
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Leo Sonnyboy
Art: Spielfilm
InhaltDer (notabene verheiratete) SBB-Lokführer Tschanz (Christian Kohlund) hat sich in ein Go-Go-Girl verknallt und bittet deshalb seinen Berufskollegen (und eingefleischten Junggesellen) Mangold (Matthias Gnädinger) darum, seine thailändische Geliebte pro forma zu heiraten, damit diese nach Ablauf der Arbeitsbewilligung das Land nicht verlassen muss. Um die Fremdenpolizei zu täuschen, müssen die beiden zudem einen Monat lang zusammenwohnen, was in der Folge zu ungeahnten Komplikationen führt.
EisenbahnDer im Vergleich zu Lyssys „Die Schweizermacher“ eher mäßig unterhaltsame Streifen weist naturgemäß diverse Eisenbahn-Szenen auf. Bereits im Vorspann wird der Titelheld im Führerstand einer SBB-Elektrolok der Baureihe Re 4/4'' (Achsfolge Bo’Bo’) gezeigt, als die Maschine gerade einen eingleisigen Tunnel verlässt. Kurz darauf kommt auf der inzwischen zweigleisigen Hauptstrecke ein schwerer Güterzug mit einer „Kantonslok“ der SBB-Baureihe Ae 6/6 (Achsfolge Co’Co’) entgegen. Bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Zürich wird kurz die Re 4/4'' 11350 mit einem DB-Intercity am Haken gezeigt, derweil sich die Maschine des Protagonisten schließlich als Nº 11230 entpuppt. Anschließend folgen Dialogszenen auf dem Gelände des Zürcher Depots F mit einer eben ausfahrenden Re 4/4'' sowie Innenaufnahmen mit der Re 4/4'' 11293. Später gleitet im Hintergrund eine Wendezug-Garnitur – bestehend aus SBB-Waggons vom Typ EW III ex-„Swiss Express“ – vorüber, welche in Richtung Zürich-Flughafen unterwegs ist. Gegen Ende sind noch Führerstandsaufnahmen von der Gotthard-Nordrampe im Bereich der Kehrtunnel bei Wassen zu sehen.
Autor dieser Filmbesprechung: Manuel Gurtner
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